Interview
Peak Position – Zwischen Gipfeln und Trails
Ein Gespräch über Leidenschaft, Grenzerfahrungen und die Magie der Berge

Martina Lang im Interview mit Design-Experte Holger Kanzok

Ob auf zwei Rädern oder auf zwei Beinen – das Sportteam Peak Position fühlt sich dort zu Hause, wo andere an ihre Grenzen stoßen. Sie jagen über anspruchsvolle Mountainbike-Trails, erklimmen felsige Gipfel und spüren bei jeder Tour die unbändige Kraft der Natur. Doch was treibt sie an? Wie fühlt es sich an, nach Stunden des Kampfes endlich den Gipfel zu erreichen oder die perfekte Line auf einem anspruchsvollen Trail zu meistern? Wir haben mit Holger Kanzok gesprochen – über Adrenalin, Teamgeist und die Faszination, immer weiterzugehen.
„Die Berge nehmen dir nichts ab – aber sie geben dir alles zurück“​​​​​​​
Peak Position steht u. a. für Mountainbiking und alpine Wanderungen. Was verbindet diese beiden Sportarten?
Die Berge! Egal, ob wir mit dem Bike durch felsige Trails rauschen oder uns Schritt für Schritt dem Gipfel nähern – es geht immer um die Herausforderung. Die Natur gibt den Takt vor, wir müssen uns anpassen. Das ist der Reiz: Du kannst nichts erzwingen. Du musst die Bedingungen respektieren, dein Können einschätzen und dich mental auf jede Tour einlassen.
Was macht für dich eine perfekte Tour aus?​​​​​​​
Sie beginnt im Kopf. Die Vorbereitung, die Vorfreude – das alles gehört dazu. Dann kommt der Moment, wenn du draußen bist, den Rhythmus spürst, die Anstrengung in den Muskeln fühlst. Und schließlich der Höhepunkt: der Blick vom Gipfel oder das pure Adrenalin nach einem perfekt gefahrenen Trail. Das sind die Momente, für die wir leben.​​​​​​​
„Wer allein kämpft, kommt weit – aber gemeinsam geht’s noch weiter“​​​​​​​
Ihr seid ein Team, aber viele eurer Touren sind auch ein Kampf mit sich selbst. Wie passt das zusammen?
Genau das ist der Punkt. Klar, jeder muss für sich selbst Leistung bringen. Aber wir pushen uns gegenseitig, holen das Beste aus einander heraus. Beim Mountainbiken bedeutet das: gemeinsam die Linien checken, sich gegenseitig motivieren, manchmal auch den Mut zusprechen, wenn eine Abfahrt richtig anspruchsvoll wird. Beim Bergsteigen ist es ähnlich – der Teamgeist ist oft das, was dich durch die letzten harten Höhenmeter trägt.​​​​​​​
Gibt es Touren, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?​​​​​​​
Absolut. Eine der härtesten, aber schönsten war eine Mehrtagestour durch die Dolomiten – steile Anstiege, endlose Trails, unvorhersehbare Wetterwechsel. Wir haben geflucht, gelacht, alles gegeben. Und dann am Abend gemeinsam in der Hütte zu sitzen, mit müden Beinen, aber einem breiten Grinsen – das ist einfach unbezahlbar.​​​​​​​
„Die Natur gibt alles – also müssen wir sie auch schützen“​​​​​​​
Nachhaltigkeit wird im Bergsport immer wichtiger. Wie geht ihr damit um?​​​​​​​
Für uns ist das selbstverständlich. Die Berge sind unser Spielfeld, aber eben kein Freizeitpark. Wir hinterlassen keine Spuren, nehmen unseren Müll mit, halten uns an die Trails, um die Vegetation zu schützen. Beim Mountainbiken heißt das zum Beispiel: keine wilden Abkürzungen, um die Natur nicht unnötig zu belasten. Beim Wandern sind es einfache Dinge – respektvoll mit der Umgebung umgehen, Tiere nicht stören.​​​​​​​
Was kann jeder Einzelne tun, um nachhaltiger unterwegs zu sein?​​​​​​​
Klein anfangen! Statt mit dem Auto anzureisen, lieber öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften nutzen. Nicht ständig neue Ausrüstung kaufen, sondern reparieren oder second-hand weitergeben. Und ganz wichtig: Bewusstsein schaffen! Je mehr Leute verstehen, wie sensibel die alpine Natur ist, desto besser schützen wir sie gemeinsam.​​​​​​​
Ihr Fazit?
Peak Position lebt den Bergsport mit jeder Faser. Ob auf steilen Trails oder einsamen Gipfelpfaden – hier zählt nicht nur Leistung, sondern auch Respekt. Für die Natur. Für das Team. Für das eigene Limit. Und für diesen einen, unbeschreiblichen Moment, wenn du oben stehst und weißt: Das war es wert.​​​​​​​
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